Denim Tears

Denim Tears ist das Modelabel von Tremaine Emory, der damit seit 2019 Geschichten über die afrikanische Diaspora erzählt. Das bekannteste Symbol ist der Cotton Wreath: ein Kranz aus Baumwollblüten, der auf die Geschichte der Sklaverei auf amerikanischen Baumwollplantagen verweist. Wer Denim Tears trägt, trägt also Streetwear mit einer Geschichte.

Die Geschichte von Denim Tears

Tremaine Emory war schon jahrelang in Mode und Musik aktiv, bevor er Denim Tears gründete. Das Label startete 2019, in dem Jahr, in dem sich die Ankunft der ersten versklavten Afrikaner in der englischen Kolonie Virginia zum 400. Mal jährte. Von Anfang an sah Emory das Label als Weg, Geschichte und Identität durch Kleidung sichtbar zu machen.

Der Cotton Wreath entstand, nachdem Emory ein Werk von Kara Walker mit einem Kranz aus Baumwolle gesehen hatte. Er entwickelte die Idee zum Emblem seiner Marke. Neben Denim Tears war Emory von 2022 bis 2023 Creative Director von Supreme, was seinen Namen einem noch größeren Publikum bekannt machte.

Wofür Denim Tears bekannt ist

Denim Tears ist vor allem für die Zusammenarbeit mit Levi’s bekannt. Ab 2020 erschienen Levi’s-501-Jeans und -Jacken mit dem Cotton Wreath als All-over-Print, in verschiedenen Waschungen. Diese Jeans wurden zu den bekanntesten Stücken des Labels und kommen bis heute in neuen Farben heraus.

Auch abseits von Denim arbeitet Emory gern mit großen Namen zusammen. Mit ASICS brachte er 2021 den GEL-MC Plus in „Red Clay“ und „White Clay“ heraus, inspiriert vom roten Lehm in Georgia, wo seine Familie herkommt. Für UGG entwarf er 2022 eine Kollektion mit Perlen- und Stickereiarbeiten, darunter eine Version des UGG Tasman mit Blumenmotiven, die auf seine Black-Seminole-Vorfahren verweisen. Außerdem gab es Kollaborationen mit Converse, Stüssy und Dior.

Bekannte Denim-Tears-Teile

  • Cotton-Wreath-Jeans: die Levi’s 501 mit dem Baumwollkranz, das Teil, mit dem die Marke bekannt wurde.
  • Cotton-Wreath-Sweatpants und -Shorts: Jogginghosen und Shorts aus Fleece mit demselben Print.
  • Hoodies und Sweatshirts: oft mit dem Kranz oder mit Texten, die auf Schwarze Geschichte und Kultur verweisen.
  • T-Shirts: grafische Prints mit Fotos, Texten und Symbolen aus der Diaspora.

Wenn du Streetwear mit Geschichte magst, lohnt sich auch ein Blick auf Labels wie Gallery Dept. und Rhude, die ebenfalls aus der amerikanischen Streetwear-Szene kommen. Der Unterschied: Bei Denim Tears steht fast immer eine konkrete historische Geschichte hinter dem Design.

Wie fällt die Kleidung von Denim Tears aus?

Für Denim Tears gibt es keine feste Regel, die für alle Teile gilt. Die Cotton-Wreath-Jeans basieren auf der Levi’s 501: Kennst du deine Größe in diesem klassischen geraden Schnitt, hast du einen guten Ausgangspunkt. Bei Sweatpants, Hoodies und T-Shirts unterscheidet sich die Passform je nach Kollektion und Material. Manche Teile sind gerade geschnitten, andere bewusst weiter. Vergleiche im Zweifel die Maße mit einem Kleidungsstück, das du schon hast und das gut sitzt.

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Bei WOOVIN findest du Kleidung von Denim Tears wie Cotton-Wreath-Jeans, Sweatpants, Shorts, Hoodies und T-Shirts. Achte bei der Auswahl auf die Farbe des Kranzes und die Waschung, denn die unterscheiden sich je nach Release. Filtere nach deiner Größe, um zu sehen, welche Teile gerade verfügbar sind.